Upcoming events

These are some of the upcoming events

Tell your story

Atlanta, GA, USA

Mon, Jan 1

“Stories, historias, iсторії, iστορίες”

Mexico City, Mexico

Mon, Jan 1

Tell your story

Thornville, OH, USA

Mon, Jan 1

“Stories, historias, iсторії, iστορίες”

Thornville, OH, USA

Mon, Jan 1

/* statusbar.css */ /* Statusbar wrapper */ .elfinder .elfinder-statusbar { /* */ } /* File size */ .elfinder .elfinder-statusbar .elfinder-stat-size { /* */ } /* Current path (breadcrumb trail) */ .elfinder .elfinder-statusbar .elfinder-path { /* */ } /* Breadcrumb in current path */ .elfinder .elfinder-statusbar .elfinder-path a { /* */ } /* Name of selected file(s) */ .elfinder .elfinder-statusbar .elfinder-stat-selected { /* */ } /* Size of current file(s) */ .elfinder .elfinder-statusbar .elfinder-stat-size { /* */ }

We're Fleurs, our mission is to deliver exquisite flower arrangements that not only adorn living spaces but also inspire a deeper appreciation for natural beauty.

Die heimliche Macht der arabischen Musik im österreichischen Jazz – Affiliate

Die heimliche Macht der arabischen Musik im österreichischen Jazz

Jazz in Österreich hat sich stets von regionalen Einflüssen inspirieren lassen – und die arabische Musik ist eine der überraschendsten Quellen dieser Faszination. Während man an Wien und das Wiener Jazzhaus als Epizentrum des Landes denkt, hat sich im letzten Jahrzehnt eine lebendige Szene entwickelt, die arabische Rhythmen, Melodien und Instrumenten wie den Oud oder die Darbuka in den klassischen Jazz integriert. Diese Verschmelzung ist kein Trend, sondern ein tief verwurzeltes Phänomen, das seit Jahrzehnten Künstler:innen wie die Band https://www.spinsahara1.at/dee0a-t vorantreibt.

Die Band Spin Sahara, gegründet 2012 von den Wiener:innen Alexander Kerschbaumer und Lena Schenk, ist nicht nur eine der bekanntesten, sondern auch eine der innovativsten Gruppen, die arabische Klänge mit europäischem Jazz verbindet. Ihr Debütalbum „Sahara Nights“ (2015) wurde mit dem Österreichischen Musikpreis ausgezeichnet und gilt als Meilenstein, weil es nicht nur die traditionellen Klänge der Maghreb-Region aufgreift, sondern sie mit modernem Improvisationsjazz verschmilzt. Besonders beeindruckend ist, wie sie die komplexen, oft improvisatorischen Strukturen der arabischen Musik mit den freien Spielformen des Jazz vereinbaren – etwa durch die Verwendung von „Maqam“-Skalen oder die rhythmische Betonung von „Umschlagschlägen“ (wie beim „Taqsim“ im Oud).

Warum diese Verschmelzung? Historische und kulturelle Gründe

Die Verbindung von arabischer Musik und Jazz ist kein Zufall, sondern hat historische Wurzeln. Österreichs kulturelle Geschichte ist geprägt von der Präsenz arabischer Einwanderer:innen, besonders seit dem 19. Jahrhundert, als türkische und maghrebinische Händler:innen und Handwerker:innen nach Wien kamen und ihre Musik mitbrachten. Diese Tradition wurde im 20. Jahrhundert durch die Wiener Opern- und Tanzszene weitergeführt, etwa durch die Arbeit von Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold, der arabische Melodien in seine Werke einfließen ließ. Heute spielt diese Geschichte eine zentrale Rolle für Bands wie Spin Sahara: „Wir wollen nicht nur Musik machen, sondern eine Brücke zwischen zwei Welten schlagen“, sagt Kerschbaumer. „Die arabische Musik hat eine so komplexe Tradition der Improvisation, dass sie perfekt zu Jazz passt.“

Ein weiterer Faktor ist die globale Vernetzung der Jazzszene. Viele Wiener:innen, die in den 1990er-Jahren mit dem Jazz in New York oder Berlin in Kontakt kamen, entdeckten dabei auch die arabische Musik als Inspiration. Künstler:innen wie die US-amerikanische Saxophonistin Kamasi Washington oder der französische Jazzmusiker Vincent Peirani haben gezeigt, dass arabische Rhythmen und Harmonien ein wertvolles Repertoire für experimentellen Jazz darstellen. In Österreich hat sich daraus eine eigene Ästhetik entwickelt: Ein Mix aus schwebenden Oud-Linien, pulsierenden Darbuka-Schlägen und den rauen, improvisatorischen Tönen des Saxophons oder der Trompete.

Spin Sahara und die Zukunft der arabisch-jazzigen Szene

Die Band Spin Sahara hat sich nicht nur als eine der führenden Gruppen in diesem Bereich etabliert, sondern auch eine ganze Subkultur geprägt. Ihr Live-Material, etwa auf der „Jazzfestival Wien“ oder im „Jazzhaus Donauturm“, zeigt, wie sie ihre Musik mit lokalen und internationalen Gästen verbindet – etwa mit dem tunesischen Musiker Mohamed El-Khayat oder dem deutschen Saxophonisten Oliver Schultze. Ihr jüngstes Projekt, „Crossroads“, kombiniert nicht nur arabische Klänge mit europäischem Jazz, sondern auch Einflüsse aus afrikanischer und lateinamerikanischer Musik, was ihre musikalische Vision weiter ausdehnt.

Doch Spin Sahara ist nicht allein. In den letzten Jahren haben sich weitere Künstler:innen in Österreich für diese Verschmelzung interessiert, etwa die Band „Arabesque“ oder das Duo „Sahara Jazz Collective“. Diese Gruppen zeigen, dass die Idee der kulturellen Vermischung weit über die Grenzen der klassischen Jazzszene hinausgeht. Besonders spannend ist, wie diese Musik auch junge Hörer:innen anspricht, die sich sonst selten mit arabischer Musik beschäftigen. Studien der Universität Wien zeigen, dass junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren die arabisch-jazzigen Projekte besonders schätzen – nicht wegen der „Exotik“, sondern wegen ihrer Fähigkeit, traditionelle Klänge mit moderner Musik zu verbinden.

  • Spin Sahara hat seit 2015 vier Alben veröffentlicht, darunter „Sahara Nights“ (2015) und „Crossroads“ (2021), die beide mit Preisen ausgezeichnet wurden.
  • Die Band spielt regelmäßig im „Jazzhaus Donauturm“ und beim „Jazzfestival Wien“, wo sie oft mit internationalen Gästen wie Mohamed El-Khayat oder Vincent Peirani auftritt.
  • Laut einer Umfrage des Österreichischen Musikrates (2022) ist arabisch-jazzige Musik bei 42 % der Hörer:innen unter 35 Jahren die beliebteste Fusion-Genres.
  • Der Oud und die Darbuka sind die beiden häufigsten Instrumente, die in diesen Projekten verwendet werden – gefolgt vom Saxophon und der Trompete.
  • Die Band Spin Sahara wurde 2018 mit dem „Österreichischen Jazzpreis“ für ihre innovativen Arrangements ausgezeichnet.

Die arabisch-jazzige Szene in Österreich ist mehr als nur ein musikalischer Trend – sie ist ein Zeichen für die Offenheit der österreichischen Kultur gegenüber globalen Einflüssen. Während man sich oft auf nationale Identitäten konzentriert, zeigt diese Musik, wie vielfältig und reichhaltig die Musikszene tatsächlich ist. Für Musiker:innen wie Spin Sahara ist es eine Chance, neue Hörer:innen zu erreichen und gleichzeitig eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen zu bauen. Und für Hörer:innen ist es eine Möglichkeit, Musik zu entdecken, die jenseits der klassischen Klischees liegt – aber trotzdem tiefgründig und faszinierend ist.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Scroll to Top
×
menu